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Antrag auf Erstellung eines Konzepts zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und zur Verkehrsberuhigung an der Hauptstraße in Niedertaufkirchen

  1. Wir bitten um die gemeinsame Erarbeitung eines Entwurfs zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und Verkehrsberuhigung im Ortskern von Niedertaufkirchen, ggf. auch im Ortskern von Roßbach.
  2. Eine Ortsbegehung mit den Gemeinderäten wäre empfehlenswert.
  3. Die Hinzuziehung einer Expertin/eines Experten erscheint uns sinnvoll.
  4. Ein Zusammenwirken von Verwaltung, Bürgern, Gemeinderäten und Landkreis dürfte der beste Weg zu einer Lösungsfindung sein.

B e g r ü n d u n g:

  • Aufgrund einer stärkeren Frequentierung der Kreisstraße MÜ 36 in den letzten Jahren sowie der Zunahme des Schwerlastverkehrs auf dieser Straße ergibt sich für die Anwohner eine erhöhte Belastung und Gefährdung.
  • Da das Dorf durch die Neubauten gewachsen ist, es mehr Kinder gibt und auch die Zahl der Seniorinnen und Seniorenzunehmen wird, bedarf es eines nachhaltigen Verkehrskonzepts.
  • Durch die veränderte Nutzung des Connectionhauses und die Sanierung dieses Anwesens ist die dortige kaum einsehbare Kurve noch enger und gefährlicher geworden. Zudem wohnen jetzt und zukünftig mehrere Parteien –und vor allem Kinder –in diesem Haus, die einer hohen Verkehrsbelastung und starken Gefährdung ausgesetzt sind.
  • Zu klären ist zudem, ob die Kreisstraße überhaupt für die Last, die durch den Schwerlastverkehr entsteht, ausgelegt ist.
  • Generell ist zu bemängeln, dass es keinen durchgängigen Gehweg an der Hauptstraße gibt.
  • Derzeit gibt es auch keine sicheren Überquerungsmöglichkeiten der Hauptstraße. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen werden.
  • Es fehlt ein barrierefreier Schulweg zur Grundschule und Bushaltestelle.
  • Es ist erwiesen, dass eine Geschwindigkeit von 50 km/h eine deutlich erhöhte Reaktionsfähigkeit und einen längeren Bremsweg zur Folge haben und somit das Unfallrisiko gegenüber Tempo 30 erhöhen.
  • Die StVO Novelle vom 14.12.2016 zur Anordnung von Tempo 30 vor Schulen, Kindergärten oder Altenheimen gibt vor, dass auf innerörtlichen Hauptverkehrsstraßen die Straßenverkehrsbehörden eine Geschwindigkeitsbeschränkung auf Tempo 30 wesentlich leichter erteilen können als früher.
  • Es besteht eine erhöhte Lärm-und Schadstoffbelastung für die Anwohner und besonders auch für die Kinder der Krippe, da deren Garten direkt an die Hauptstraße angrenzt.
  • Auch der Bolzplatz der Gemeinde befindet sich direkt an der Hauptstraße. Es gibtkein Netz oder einen sonstigen ausreichendenSchutz zur Kreisstraße hin.
  • Die Gefährdung von Radfahrern, die die Kreisstraße benutzen müssen, ist erheblich. Generell fehlt es an sicheren Verbindungen Radfahrer (und für Fußgänger) zwischen Dorf und Außensiedlungen. Landrat Max Heimerl hat im Kommunalwahlkampf versprochen, sich verstärkt für den Ausbau von Radwegen einzusetzen. Diese Chance könnte die Gemeinde nutzen.